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Programme of Activities (PoA)

Sobald eine PoA registriert ist können eine unlimitierte Anzahl an Projektaktivitäten (CPA, Component Project Activities) hinzugefügt werden ohne den kompletten CDM Projektzyklus durchlaufen zu müssen.

Im Vergleich zum regulären CDM Ansatz bietet dieser programmatische Ansatz einige bedeutsame Vorteile, insbesondere für weniger entwickelte Länder.

Die Hauptvorteile des PoA sind: 

  • Transaktionskosten, Investmentrisiken und Unsicherheiten für individuelle CPA Teilnehmer werden reduziert.
  • PoAs werden auf nationaler Ebene koordiniert wodurch deren Genehmigungsprozess beschleunigt wird
  • Der Zugang zum CDM wird auch für Projekte möglich die für sich alleine gesehen zu klein wären
  • Ein direktes Engagement von individuellen Projektentwicklern im CDM Ablauf ist nicht notwendig
  • Emissionsreduktionen können kontinuierlich angehäuft werden direkt nach der Registrierung des PoA, da eine unlimitierte Anzahl an CPAs nachträglich hinzugefügt werden können 
  • Viele Technologien mit Zusatznutzen auf z.B. Haushaltsebene werden durch die PoA unterstützt
  • Spezielle regionale Richtlinien können effizient durch die Finanzierung via Karbonzertfikate unterstützt werden
  • Das Monitoring und die Überprüfung können kollektiv stattfinden in dem ein Stichprobe herangezogen wird
  • Für die jeweilige CPA fallen keine Registrierungsgebühren. Die Gebühren werden auf Basis der zu erwartenden durchschnittlichen Emissionsreduktionen des "aktuellen Falles" bei der PoA Registrierung ermittelt.

Quelle: CDM Programmes of Activities, UNFCCC Web Site, 2013.

 

Struktur

Der klassische CDM Ablauf ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich, sowohl für dessen Registrierung als auch dessen Verifizierung. Dieser Ansatz erzeugt hohe Transaktionskosten, eine langwierige Umsetzung und ein nicht zu unterschätzendes Risiko der Nicht-Registrierung. Weiters ist es sehr kompliziert derartige Prozesse in Entwicklungsländern und kleinen Inselstaaten mit kleinen Projektgrößen und kleinen Heimmärkten durchzuführen, da die relativen Transaktionskosten sehr hoch sind.

Um die CDM Transaktionskosten zu reduzieren und die Möglichkeiten der Implementierung speziell für Mikroprojekte zu erleichtern hat das CDM Executive Board das Program of Activities (PoA) gestartet. Unter diesem Mechanismus definiert eine PoA Coordinating/Managing Entity (CME), die eine Regierungsagentur,eine NGO oder ein Privatunternehmen sein kann, weitläufige Parameter für Projektaktivitäten, welche als CDM Programme Activities oder CPAs bezeichnet werden und in das PoA inkludiert werden.

Müssen CDM Programme individuell durch den CD; Exekutivrat genehmigt werden so müssen PoAs lediglich ein einziges Mal registriert werden. Danach kann eine unbegrenzte Zahl an individuellen Maßnahmen (CPAs) ohne Kontaktaufnahme mit dem CDM Board inkludiert werden.

Mithilfe der PoAs sollen verstärkt bisher vernachlässigte Sektoren wie Energieeffizienz, Verkehr und erneuerbare Energien berücksichtigt und gefördert werden. Projekte zur Verbreitung von LED Lampen, solarbetriebene Boiler für Warmwasser,   kleine Hydrokraftwerke oder die Kompostierung sind einige Beispiele. 

Quelle: Source: Wikipedia, 2013

 

Die Programm Ebene (PoA Ebene)

Auf dieser Ebene werden die organisatorischen, finanziellen und methodologischen Rahmenbedingungen durch die sog. Coordinating Entity definiert, die beispielsweise eine Regierungsbehörde, eine Nichtregierungsorganisation (NGO) oder ein Unternehmen sein kann. Sie beantragt und koordiniert das PoA und ist für die Kommunikation mit dem CDM-Exekutivrat verantwortlich. Die Laufzeit eines PoA ist auf max. 28 Jahre festgelegt.

Quelle: Wikipedia, 2013

Aktivitäts Ebene (CPA Ebene)

Der Programmebene untergeordnet ist die Ebene der Programmaktivitäten, auf der die tatsächlichen Emissionsreduktionen durch mehrere CDM Programme Activities (CPAs) erzielt werden. CPAs können sowohl Einzelmaßnahmen als auch Maßnahmenbündel sein, die entweder an einem einzelnen Ort oder an diversen Orten umgesetzt werden. Da unter bestimmten Bedingungen die Verwendung verschiedener Baseline und Monitoring-Methoden unter einem PoA gestattet ist, können zudem unterschiedliche Maßnahmen und Technologien, wie z.B. Energieeffizienz und erneuerbare Energien kombiniert werden.[4] Die mit der Prüfung des PoAs beauftragte Prüfgesellschaft (Designated Operational Entity - DOE) ist für das Hinzufügen weiterer CPAs zuständig, deren Laufzeit wie bei herkömmlichen CDM-Projekten entweder 10 Jahre (nicht verlängerbar) oder 7 Jahre (zweimal verlängerbar) beträgt.

Quelle: Wikipedia, 2013.

 

Programmes of Activities (PoAs)

Auf den Internetseiten der UNFCCC finden Sie folgende Details: